Aufführungsanalyse & Wahrnehmung von Kunst aus_VTP/VDR 

Blockstruktur: 1

Wird auch angeboten für

Nummer und TypBTH-VTP-L-5140.22F.001 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Darstellende Künste und Film
LeitungWahrnehmung von Kunst aus: Prof. Dr. Mira Sack (MS), Aufführungsanalyse: Maren Rieger (MaRi)
Anzahl Teilnehmende1 - 12
ECTS4 Credits
LehrformSeminar mit Aufführungsbesuchen: Termine werden zu Semesterbeginn mitgeteilt.
Zielgruppen<=L2 VTP / L2 VDR

Wahlmöglichkeit:
L2 VSC / L2 VRE
L3 VSC / L3 VTP
Lernziele / KompetenzenWahrnehmung von Kunst aus:
Die Studierenden wissen um ihre eigene Disposition in Rezeptionsprozessen von Kunst und können andere/fremde Wahrnehmungsstrategien nachvollziehen. Sie unterscheiden zwischen Wahrnehmungskontexten, Wahrnehmungsereignissen und Phantasietätigkeiten. Im Zusammenspiel von Wahrnehmung und Wirkung wissen die Studierenden um die relationalen Aspekte der Ästhetik und können Situationen von Kunst als soziale Ereignisse dechiffrieren. Sie haben Weg zum Produzieren von Kunst erkundet und ihre Wahrnehmungsgewohnheiten erweitert.
Aufführungsanalyse:
Die Studierenden kennen ausgewählte Begriffe und Methoden der Aufführungsanalyse. Sie kennen wichtige Institutionen der Theaterlandschaft Zürichs. Sie kennen relevante zeitgenössische Theaterformen. Sie sind in der Lage unter Anleitung ihre Wahrnehmungen besuchter Aufführungen zu beschreiben und ihr individuelles Geschmacksurteil zurückzustellen.
InhalteWahrnehmung von Kunst aus:
Lernfeld
Die Studierenden lernen die eigene bewusste und unbewusste Wahrnehmungstätigkeit zu beobachten und zu reflektieren. Sie machen Erfahrungen über das persönliche künstlerische Wahrnehmen und die geistigen Aktivitäten in den Grenzbereichen der Wahrnehmung. Geistige Aktivitäten wie Assoziation- und Metaphernbildung werden als Möglichkeiten fürs eigene kreative Schaffen erforscht.
Vorgehen
Ausgewählte Beispiele aus Musik, Bildende Kunst und Theater werden zum Ausgangspunkt von Wahrnehmungsvorgängen, die vertraute Rezeptionsprozesse bewusst machen oder irritieren. Vorerfahrungen, praktische Fertigkeiten, Kontextwissen und Rahmung der Rezeptionssituation werden thematisiert und zum Ausgangspunkt für die Reflexion der eigenen Wahrnehmungsbesonderheiten gemacht. In einer vergleichenden Analyse wird unterschiedlichen Rezeptionsweisen ausfindig gemacht und Typologien gekennzeichnet. Mit ihnen ins Spiel zu kommen, um auf mit anderen Augen und Ohren wahrzunehmen, dient der Erweiterung des eigenen Wahrnehmungshorizonts.
Aufführungsanalyse:
Was ist eine Aufführung? Wie beschreiben wir unsere Wahrnehmung? Warum ist es so schwierig unser Sehen in Worte zu fassen?
Wir lesen im Seminar zu diesen Fragen einfache theatertheoretische Texte und Sie werden die Inhalte in kleinen Gruppen zusammenfassen und in eigenen Worten wiedergeben. Wir besuchen zwei Aufführungen in Theatern Zürichs, bzw. der Schweiz und wenden unsere Kenntnisse an. Sie verfassen ein schriftliches Protokoll zu einem bemerkenswerten Moment aus einer Aufführung und erhalten ein Feedback dazu.
Theateraufführungen werden noch bekannt gegeben.
Bibliographie / LiteraturHans-Thies Lehmann: Vom Zuschauer. In: Jan Deck, Angelica Sieburg:
Paradoxien des Zuschauens. Die Rolle des Publikums im zeitgenössischen Theater.
Bielefeld 2008. S. 21 - 26.
Christel Weiler, Jens Roselt: Aufführungsanalyse. Eine Einführung. Tübingen 2017
Beide Titel finden Sie in der Bibliothek, weitere Literatur wird im Seminar benannt.
Bitte melden Sie sich dafür bei switchdrive an.
https://help.switch.ch/de/drive/how-to-register-switchdrive
Leistungsnachweis / Testatanforderunggem. Angaben der/des Modulverantwortlichen
TermineRaum: 1 grosser Proberaum
DauerAnzahl Wochen: 6 (FS: Wo:08-13) / Modus: 4x3h/Wo_Mo/Di/Mi/Fr, jeweils 15-18h_Mo/Mi: Wahrnehmung von Kunst aus, Di/Fr: Aufführungsanalyse + zwei Aufführungsbesuche nach Ansage
Selbststudiumszeit pro Semester: ca. 12h
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Termine (22)