Liedklasse "Das französische Lied – la Mélodie française – zwischen 1850 und 1950" 

Wird auch angeboten für

Nummer und TypDMU-WKMP-4306.22F.001 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Musik
LeitungHans Adolfsen / Christoph Berner
Minuten pro Woche30
ECTS1 Credit
InhalteIm Frühlingssemester 2022 wollen wir uns intensiv mit der Mélodie française, dem französischen Lied zwischen der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen. Im Fokus werden dabei drei Komponisten stehen, für die das Lied ein zentrales künstlerisches Ausdrucksmittel war: Ernest Chausson (1855 – 1899), Henri Duparc (1848 - 1933) und Francis Poulenc (1899 – 1963). Alternativ können auch Lieder der Komponisten Erik Satie (1866 – 1925) und Albert Roussel (1869 – 1937) oder der Komponistinnen Cécile Chaminade (1857 – 1944) und Lili Boulanger (1893 – 1918) gewählt werden. Die besondere Klanglichkeit der Lieder dieser Epoche bilden für SängerInnen und PianistInnen eine gleichermaßen faszinierende Herausforderung. Das (zumindest in Mitteleuropa) viel zu selten zu hörende Repertoire soll hier eine Bühne bekommen.

Die Lied-Duos haben Anspruch auf acht 60-minütige Einzel-Lektionen (vier bei jedem der beiden Dozenten).
Zusätzlich finden pro Semester drei Klassenstunden statt. Sie geben Gelegenheit, den Auftritt zu trainieren, sich vor Publikum auszuprobieren und das Auswendig-Singen zu üben. Zudem sollen in der konstruktiv-kritischen Diskussion in der Gruppe die Repertoirekenntnisse erweitert werden. Die Liedduos sind verpflichtet, zwei halbe Klassenstunden (je zwei Stunden) zu besuchen. Ihr Erscheinen ist nicht nur zur für den Vortrag festgelegten Zeit verlangt, sondern während der ganzen zwei Stunden: das Publikum rekrutiert sich aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Liedklasse.

Podien
Es finden pro Semester zwei Podien statt. Die Anwesenheit während zumindest eines der Konzerte ist Teil der Arbeit in der Liedklasse. Die Studierenden sind gebeten, in ihrem Umfeld für einen Besuch des Podiums zu werben, damit eine reale Konzertsituation entstehen kann.
TermineTermine
Hans Adolfsen und Christoph Berner bemühen sich, dass die je vorgesehenen 4 Lektionen im Semester erteilt werden können. Das bedeutet, dass beispielsweise krankheitsbedingt abgesagte Stunden nachgeholt werden. Die Flexibilität der Dozierenden soll nicht dazu verleiten, die zu Semesterbeginn festgelegten Termine nicht als grundsätzlich verbindlich anzusehen.
Einteilung:
Der Termin zur Stundeneinteilung wird zu Semesterbeginn mitgeteilt.
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Bemerkung4306