NON-NORMATIVITY - How to mess with norms? - ENTDECKEN/ERWEITERN_(SC) 

Blockstruktur: 3
Nummer und TypBTH-BTH-L-0021.21H.005 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Darstellende Künste und Film
LeitungPatrick Gusset (PG), Florence Ruckstuhl (FR)
Anzahl Teilnehmende3 - 8
ECTS2 Credits
LehrformSeminar/Probe
ZielgruppenL2 VSC
Lernziele / KompetenzenDurch das Kreisen um Nicht-Normativität versuchen wir ausdrücklich unterschiedliche Perspektiven einzuladen.
Das Modul läßt Raum für diverse Positionen. Die Studierenden erproben sich auf unterschiedliche Arten und Weisen mit Normen in Beziehung zu setzen und sich an ihnen abzuarbeiten.
Let’s make a mess!
InhalteDen Begriff normativ verwendet man: 1. für etwas Normsetzendes, also eine Hand­lung, durch die Normgeltung er­zeugt wird, oder 2. als Merkmal einer Aussage, durch die ein Sachverhalt nach einem Prinzip der Normgeltung beurteilt wird, oder 3. zur Kennzeichnung einer Norm als faktisch vorkom­mend oder als gültig.
(Wörterbuch der philosophischen Begriffe)

Wir leben inmitten von Normen. Sie umgeben uns, strukturieren unsere Erfahrung und unser in-der-Welt sein. (1.)
Wer ihnen nicht entspricht wird bestraft oder es zumindest zu spüren kriegen. (2.)
Normen schließen aus und unterdrücken. Sie sind Ausdruck einer vermeintlichen Ordnung. Auch auf Bühnen haben sich solche Normen eingeschlichen, eingenistet und werden reproduziert. (3.)
Für ein Theater im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts scheint es uns zwingend nötig herrschende Normative zu identifizieren, zu verschieben und das Nicht-Normative zu enacten – ins Spiel und zur Verhandlung zu bringen.
Wie kann eine nicht-normative künstlerische Praxis aussehen?
Welche Narrative, Identitäten, Repräsentationen und alternative Handlungsformen kann sie sichtbar machen und erzeugen?
Welche Strategien braucht sie?
Das Modul NON-NORMATIVITY fragt nach den unterschiedlichen Möglichkeiten, sich mit Normen anzulegen und Ordnung in Unordnung zu bringen. Eben:
How to mess with Norms?
Leistungsnachweis / Testatanforderunggem. Angaben der/des Modulverantwortlichen
TermineRaum: 1 grosser Probenraum + 1 mittlerer Proberaum
DauerAnzahl Wochen: 2 (HS: Wo:50/51) / Modus: 9x3h/Wo Kontaktunterricht + 1x3h/Wo Selbststudium gem. Stundenplan_Mo/Di/Mi/Do/Fr, 10.30-13.30h + 16.30-19.30h
(kein "Forum" in Wo50 für L2 VSC)
Selbststudiumszeit pro Semester: ca. 6h
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Termine (25)