Interdisziplinärer Workshop Nr. 5: Critical Social Practice in Art Education (1. Priorität)

Critical ecologies engage with the relation between art, fragility, and the future. The workshop will explore theories and artistic initiatives that are concerned with environmental transformation and socio-cultural change, as well as with the potential failures and insecurities of our responses to these. From within a theoretical as well as an artistic framework we will specifically ask how to relate attentively and critically to our own everyday routines and actions in the face of ecological crises, pandemic risks, economic instability, and uncertain labor conditions. In collective modes of rehearsing scenarios, ritualized habits shall be put to the test, de-scripted and re-scripted. We will use concepts from ecocritical, posthuman, new materialist, queer-feminist, and critical pedagogical theories as the basis for inventing and testing new ways of acting towards our fragile futures.
The workshop builds on the research project “Rehearsing Scenarios” in Art Education at ZHdK and engages in a practical fashion with theories that programmatically address and reflect on alternative knowledge production and activate new ways of thinking and doing. We will close-read theoretical texts and intensively engage with artistic practices that evolve around concepts such as critical care, failure, response-ability, complicity, virality, and toxicity. Rehearsing as a performative practice will be used as “a modus operandi, a medium, a site of representation and reflection for artistic production processes, and an instrument of critique of institutional power relations” (Buchmann et al. 2016, 11). With the help of methods from the theatre practices of rehearsing and probing, we will also engage in the potential risks that are inherent in all concepts that confront us with a fragile future.
Der Workshop wird zweisprachig (Englisch/Deutsch) angeboten.

Wird auch angeboten für

Nummer und Typmae-mtr-101.21H.005 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Kulturanalysen und Vermittlung
LeitungJules Sturm, Janina Krepart, Gäste
ZeitDi 11. Januar 2022 bis Fr 14. Januar 2022 / 9–17 Uhr
Anzahl Teilnehmendemaximal 21
ECTS2 Credits
LehrformWorkshop
ZielgruppenMA Art Education, MA Transdisziplinarität, MA Musikpädagogik (Schulmusik), MA Fachdidaktik Künste
Lernziele / KompetenzenDie Studierenden gewinnen Einblick in verschiedene Facetten von diesen Feldern (s.o.). & Durch Austausch mit Erfahrenen aus verschiedenen Feldern soll die eigene Praxis geschärft werden. Begriffsaktualisierung. Fragen zum kritischen Blick nach den Bedingungen für ein Sich-engagieren in Praktiken.

Mithilfe von verschiedenen internationalen Inputs von Akteur:innen an den Schnittstellen von Kunst, Bildung und Gesellschaft wird künstlerische Lehre und Forschung aus bestehenden Praktiken vorgestellt und aktiviert.

u.a.: Socially engaged art, urgent publishing/making public, community art practices,
InhalteIn einem zukunftsgerichteten Verständnis von Art Education werden kollektives Lernen, partizipatives Entwickeln und Organisieren von Projekten, forschungsgeleitetes Experimentieren, und die Ausformung der eigenen beruflichen Positionierung als zentrale Elemente der zukünftigen Bildungslandschaft verstanden. Durch die intensive Verschränkung mit gesellschaftlich dringlichen Themen und deren Diskursfeldern wie Nachhaltigkeit, kulturelle Diversität, Kapitalismuskritik, Feminismus, Macht- und Körperpolitiken, Care, etc. werden Theorien und Praxen der Art Education für die sich ständig verändernde (berufliche) Zukunft nutzbar gemacht. In kritischen sozialen Praktiken in Art Education wird Kunst als modus operandi verstanden, der handlungsbefähigend und veränderungswirksam bestehende und neue Praxisfelder ??? um gesellschaftliche Strukturen zu verändern.
TermineHerbstsemester 2021/22

Dienstag bis Freitag 11.–14. Januar 2022
jeweils 9.00 bis 17.00
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
BemerkungDer Workshop wird zweisprachig (Englisch/Deutsch) angeboten.

Dieser Workshop ist eine von acht gleichzeitig stattfindenden Veranstaltungen. Die Studierenden arbeiten an den ersten drei Tagen je von
9.00 h bis 17.00 h, am vierten Tag von 9.00 h bis 12.00 h am jeweiligen Thema; der Nachmittag des vierten Tages ist dem wechselseitigen Kennenlernen der Überlegungen und Resultate gewidmet.

Ab dem Studienjahr 2021-2022 gilt für MAE-Studierende, dass sie Veranstaltungen, die im Vorlesungsverzeichnis unter Basisprogramm ausgeschrieben sind, in einem Umfang von zehn ECTS besuchen müssen. Die restlichen zehn ECTS können auch in anderen Veranstaltungen (z.B. in geöffneten Lehrveranstaltungen, im Shared Campus, in aussercurriculären Projekten, Labs oder in Form von persönlichen Projekten) absolviert werden. Adressat:innen für zugehörige Verständigungen sind Ruedi Widmer als Basisprogramm-Verantwortlicher oder die Vertiefungsleiter:innen.