Methodik: Kommunikationstraining - Sprache gestaltet Beziehung 

Das generelle Ziel dieses Seminars ist es, aufzuzeigen, wie die gesprochene Sprache (Wortwahl, Formulierungen) Hierarchien unter den Gesprächspartner:innen etablieren kann, wie diese sog. Dominanzstrategien geschlechterspezifisch und interkulturell angewendet werden und wie sie in gleichwertige und respektvolle Kommunikationsstrategien transformiert werden können.

Wird auch angeboten für

Nummer und TypBFI-BFI-MEp-01.21H.003 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Darstellende Künste und Film
LeitungSuna Yamaner
ZeitDi 25. Januar 2022 bis Fr 28. Januar 2022 / 9:15–16:45 Uhr
Anzahl Teilnehmende1 - 12
ECTS1 Credit
VoraussetzungenKeine
LehrformSeminar
ZielgruppenBachelor Film / Studierende ab 3.Semester (Wahl)
Master Film / nur für Klassensprecher:innen (Wahl)
Lernziele / Kompetenzen
  • Manipulationen in der Sprache erkennen und transformieren
  • Empathie verbalisieren
  • Gleichwertige Beziehung über Sprache gestalten
  • Statische Vorurteile in dynamische Dialoge umformulieren
  • Mit empathischen Coaching-Gesprächen Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit herstellen
  • Konflikte deeskalieren, strukturieren und win-win-Strategien finden
InhalteAuf der Basis der Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Dr. M. Rosenberg wird das eigene Kommunikationsverhalten analysiert. Insbesondere werden statische Kommunikationsmuster (Labeling u.a.) im geschlechts- und kulturabhängigen Kontext, Selbstkonzepte und Erklärungsmodelle für menschliches Verhalten (Stereotypisierungen) auf ihre Auswirkungen auf die Beziehungsgestaltung hin untersucht. Dabei wird auch eingeübt, wie über Dialoge festgefahrene (Vor-)Urteile mit dynamischen Umformulierungen aufgeweicht werden können.

Folgende Inhalte bilden bei diesem Seminar die Schwerpunkte:
  • Wie gestaltet Sprache Beziehungen?
  • Gewaltfreie Haltung und Zivilcourage
  • Dominanzkultur – partnerschaftliche Kultur
  • Sprachliche Manipulationen, ihre genderspezischen Anwendungen und Auswirkungen
  • Strategien zur Transformation von hierarchisierenden Manipulationen in gleichwertige Strategien
  • Empathie und Selbstempathie
  • Umgang mit Konflikten im interkulturellen oder genderspezifischen Kontext
  • Praxistransfer durch Rollenspiele und Fallbearbeitungen
Bibliographie / Literatur
  • Rosenberg, M.B. (2003), „Gewaltfreie Kommunikation“, Junfermann Verlag, Paderborn
Leistungsnachweis / TestatanforderungPräsenz, aktive Teilnahme
Termine25.01.-28.01.2022, 09.15-16.45 Uhr
Dauer4 Tage
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Termine (4)