Real Stage / Digital Spaces (gLV)

Praxisfeld BN: Qualifikation Wort-Räume
Praxisfeld DR, RE, TP, SC: Wahl

Wird auch angeboten für

Nummer und TypMTH-MTH-PM-02.21H.014 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Darstellende Künste und Film
LeitungMaike Thies, Prof. Michael Simon
Anzahl Teilnehmende3 - 12
ECTS2 Credits
VoraussetzungenFür Studierende aus anderen Studiengängen der ZHdK:
Anmeldung und Anfragen bezüglich Platzzahl an > Caroline Scherr / caroline.scherr@zhdk.ch
Bitte unbedingt Vorname, Nachname, Semester und Hauptstudiengang angeben, danke.
ZielgruppenBN (Wahlpflicht) / DR, RE, SC,TP und Partnerschulen
Lernziele / KompetenzenKompetenz in der Konzeption von Theaterformaten an der Schnittstelle von physischen und digitalen Raum
InhalteNicht erst durch pandemiebedingte Schliessungen von Kulturinstituationen haben sich Theaterformate entwickelt, die digitale Tools als Grundlage ihrer künstlerischen Produktionen benutzen. In diesem Modul suchen und diskutieren wir diese Theaterformen, die den physischen Raum um den digitalen Raum erweitern. Besonders Augenmerk wird auf die Begriffe Gemeinschaftserfahrung, Partizipation, Zugänglichkeit, die Live-erfahrung und Telematik gerichtet.
Bibliographie / LiteraturCharlotte Gruber, "InterActions, performing actual and virtual spaces as stages of inter-est"
Tectum Wissenschaftsverlag 2013
In “InterActions” Charlotte Gruber applies her findings to the analysis of more than 12 contemporary artworks from different fields. In doing so she tackles two dominant developments in the Performing Arts: The ongoing trend to actively engage performance-participants in the performance process, and the tendency to leave common theatre buildings for innovative venues. Assisted by recent approaches from Media Studies, she scrutinizes the employment of new networking media. Her study reveals: Not only the Performing Arts but also other fields of art (Streetart, Visual Arts etc.) have to be considered for their performative potential and their extensive socio-political range. Gruber questions the term Site-Specific Art for its insufficiency to articulate this potential, which she sees in the creation, reinvention and reappropriation of public spaces.
TermineKW41 (11.-15.10.2021)
Dauer10.00h - 18.00h
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
SpracheDeutsch und Englisch
BemerkungMaike Thies ist als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in den Bereichen Kuration, Kommunikation, Lehre und als künstlerisch Forschende in der Fachrichtung Game Design und im Departement Design der ZHdK tätig. Ihre Leidenschaft ist es, Game Design und Neue Technologien mit anderen Disziplinen zu verschränken, um neue Handlungsfelder zu erforschen. Ihre Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf interaktives Theater, narrative Räume, immersive Künste und Designtrends.

Michael Simon ist Bühnenbildner/ Regisseur. Seine Arbeiten wurden in Australien, Kanada und den USA, in Japan, China und in Europa gezeigt. Seit 1982 arbeitete er mit den Choreografen Jiri Kylian und William Forsythe zusammen. Weitere Arbeitspartner waren u.a. Pierre Audi und Peter Greenaway in Amsterdam und Li Liuyi in Peking. In den 90er Jahren entwickelte er Projekte mit dem Komponisten Heiner Goebbels in Frankfurt um dann als Regisseur und Bühnenbildner für Musiktheater und Schauspiel im deutschsprachigen Raum zu arbeiten. Ab 2014 wurden für ihn angesichts des Dramas der Bootsflüchtlinge politische Themen am virulentesten. Seit 2019 arbeitet er in der kalifornischen Wüste an dem Projekt «New Green Land», dass sich mit den Folgen des Klimawandels auseinandersetzt.
Seit 1998 ist er Professor für Szenografie zunächst an der HfG Karlsruhe und seit 2008 an der ZHdK Zürich. Er ist Mitglied der Gruppe Critical Ecologies im Shared Campus, einer Kooperationsplattform der ZHDK mit internationaler Kunsthochschulen.
Termine (5)