Theorieschwerpunkt: Franz Schubert (gLV)

Wird auch angeboten für

Nummer und TypBMU-PKLA-MOMA-05.21H.005 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Musik
LeitungDaniella Gerszt
Minuten pro Woche180
ECTS3 Credits
VoraussetzungenErfolgreicher Abschluss des Modulbündels Musikgeschichte, Gehörbildung und Tonsatz (der Durchschnitt der Zensuren in Musikgeschichte, Musikgeschichte der Moderne, Gehörbildung II mündlich, Gehörbildung II schriftlich sowie Tonsatz II - doppelt gerechnet - muss genügend sein) oder Anrechnung adäquater Studienleistungen.
LehrformGruppenunterricht
Zielgruppen
  • Bachelorstudierende DMU, Profil Klassik, 3. Studienjahr
  • Interessierte Studierende anderer Vertiefungen bzw. Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
Lernziele / Kompetenzen
  • Aneignung vertiefter Kenntnisse in musikalischer Allgemeinbildung und Verständnis für verschiedenartige analytische Zugänge und Betrachtungsweisen.
  • Fähigkeit, die in den Grundlagenfächern (Musikgeschichte, Hörtraining, Tonsatz, Formenlehre, Analyse und Neue Musik) erarbeiteten Kompetenzen sinnstiftend aufeinander zu beziehen.
  • Transferfähigkeiten und Fähigkeit zu persönlich-kritischer Stellungnahme
  • Fähigkeit, eigene musiktheoretische Fragestellungen zu formulieren, sie selbständig mit analytischen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse eigenständig, differenziert und plausibel zu formulieren.
  • Fähigkeit, hörend relevante musiktheoretische, ästhetische und musikgeschichtliche Aspekte zu erkennen.
InhalteErst nach Franz Schuberts frühem Tod wurde seine Bedeutung als erster prägender Komponist der Romantik erkannt. Er gilt als Schöpfer des romantischen Liedes und hinterliess über 600 Lieder. Neben seinem umfangreichen Lied-Oeuvre komponierte Schubert aber auch bedeutende Kammermusikwerke.
Im Zentrum dieses Kurses stehen Schuberts Kammermusikwerke sowie ausgewählte Lieder. Wir werden uns hörend und lesend mit Schuberts Werken auseinandersetzen; dabei soll ein besonderes Augenmerk auf Schuberts Spätwerk liegen (bspw. «Schwanengesang» D957, Streichquartett G-Dur D887, Streichquintett C-Dur op. post. 163 D956 u.a.).

Die Besonderheiten von Franz Schuberts musikalischer Sprache werden anhand unterschiedlicher Analysemethoden untersucht und reflektiert, um ein tiefergehendes Verständnis seiner charakteristischen Tonsprache zu erhalten. Die Verbindung von Analyse und musikalischer Interpretation bildet dabei einen Schwerpunkt.
  • Die Studierenden lernen die Besonderheiten von Schuberts Tonsprache anhand ausgewählter Werke kennen und eignen sich das analytische Rüstzeug an, um sich mit seinen Werken selbständig und musikalisch differenziert auseinander zu setzen.
  • Sie kennen die wichtigsten Spätwerke Schuberts und können diese im geschichtlichen Kontext einordnen.
  • Die Studierenden können unterschiedliche Analysemethoden adäquat anwenden und ihre Erkenntnisse in die eigene Auseinandersetzung mit Interpretation einfliessen lassen.
Bibliographie / LiteraturJe nach Thema des Kurses
Leistungsnachweis / TestatanforderungRegelmässige, vorbereitete Teilnahme am Unterricht (mindestens 80% Anwesenheit).

Prüfung, bestehend aus drei Teilen.
1. Analysearbeit
2. Gehörbildung
(Dauer: 1 Stunde, in der Gruppe)
Analytisches Hören anhand verschiedener Höraufgaben.
3. Kolloquium
(Dauer: 45 Minuten inkl. Besprechung, 60 Minuten Vorbereitungszeit)
Gespräch anhand von Hörbeispielen und/oder Partiturausschnitten zu verschiedenen Bereichen des Studiengebietes.
TermineMittwoch, 13 – 16 Uhr, 5.F01
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Bemerkung2700-5
Termine (16)