Theorieschwerpunkt: Dmitri Schostakowitsch (gLV)

Wird auch angeboten für

Nummer und TypBMU-PKLA-MOMA-05.21H.003 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Musik
LeitungJohannes Schild
Minuten pro Woche180
ECTS3 Credits
VoraussetzungenErfolgreicher Abschluss des Modulbündels Musikgeschichte, Gehörbildung und Tonsatz (der Durchschnitt der Zensuren in Musikgeschichte, Musikgeschichte der Moderne, Gehörbildung II mündlich, Gehörbildung II schriftlich sowie Tonsatz II - doppelt gerechnet - muss genügend sein) oder Anrechnung adäquater Studienleistungen.
LehrformGruppenunterricht
Zielgruppen
  • Bachelorstudierende DMU, Profil Klassik, 3. Studienjahr
  • Interessierte Studierende anderer Vertiefungen bzw. Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
Lernziele / Kompetenzen
  • Aneignung vertiefter Kenntnisse in musikalischer Allgemeinbildung und Verständnis für verschiedenartige analytische Zugänge und Betrachtungsweisen.
  • Fähigkeit, die in den Grundlagenfächern (Musikgeschichte, Hörtraining, Tonsatz, Formenlehre, Analyse und Neue Musik) erarbeiteten Kompetenzen sinnstiftend aufeinander zu beziehen.
  • Transferfähigkeiten und Fähigkeit zu persönlich-kritischer Stellungnahme
  • Fähigkeit, eigene musiktheoretische Fragestellungen zu formulieren, sie selbständig mit analytischen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse eigenständig, differenziert und plausibel zu formulieren.
  • Fähigkeit, hörend relevante musiktheoretische, ästhetische und musikgeschichtliche Aspekte zu erkennen.
InhalteNachdem er im Westen lange Zeit missverstanden wurde, ist Schostakowitsch unterdessen zu einem der meistgespielten Komponisten des 20. Jahrhunderts geworden. Ausgehend von seinen symphonischen Hauptwerken und mit besonderem Akzent auf dem Spätwerk führt der Theorieschwerpunkt Schritt für Schritt ins Gesamtwerk Schostakowitschs ein und vermittelt hierbei ein tieferes Verständnis seiner charakteristischen Tonsprache. Schostakowitschs vielschichtige Verwurzelung in russischen und westeuropäischen Traditionen wird dabei ebenso untersucht wie sein Anverwandeln jüdischer Musik oder seine späte Hinwendung zur Zwölftonreihe. Darüber hinaus geht es um die musikästhetische Einordnung des Komponisten im Hinblick auf die avantgardistischen Bewegungen des vergangenen Jahrhunderts.
Bibliographie / LiteraturJe nach Thema des Kurses
Leistungsnachweis / TestatanforderungRegelmässige, vorbereitete Teilnahme am Unterricht (mindestens 80% Anwesenheit).

Prüfung, bestehend aus drei Teilen.
1. Analysearbeit
2. Gehörbildung
(Dauer: 1 Stunde, in der Gruppe)
Analytisches Hören anhand verschiedener Höraufgaben.
3. Kolloquium
(Dauer: 45 Minuten inkl. Besprechung, 60 Minuten Vorbereitungszeit)
Gespräch anhand von Hörbeispielen und/oder Partiturausschnitten zu verschiedenen Bereichen des Studiengebietes.
TermineDienstag, 10.30 – 13.30 Uhr, 6.H02
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Bemerkung2700-3
Termine (16)