Thinking Outside the Box! Einführung in die Jazz – und Popästhetik für Klassiker (gLV)

Zuständiges Sekretariat: Sara.Hidalgo@zhdk.ch

Der Kurs richtet sich nachdrücklich an Klassikstudierende, die sich für Jazz und Pop interessieren oder einen Begriff davon entwickeln möchten – er bietet in einem einzigen kompakt-rasanten Semester fesselnde Einblicke zu den fundamentalsten Jazz- und Popereignissen im 20. Jahrhundert, zeigt so, dass Musik ganz "anders" funktionieren kann: Thinking outside the box! Der Kurs ist auch offen für Angehörige anderer Departemente.

Wird auch angeboten für

Nummer und TypDMU-WKFK-8003.21F.002 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Musik
LeitungChristoph Merki
Minuten pro Woche90
ECTS1.5 Credits
Voraussetzungen
  • Interessierte Studierende anderer Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
  • Offen für alle DMU-Studierende ab 1. bis 10. Semester
LehrformSeminar/Vorlesung
ZielgruppenKlassikstudierende oder Schulmusiker oder Rhythmus und Bewegungs-Studierende oder Tonmeister Klassik oder Theorie-Studierende (einfach sämtliche DMU-Studierende ausser Jazz und Pop)
Lernziele / KompetenzenKlassik-MusikerInnen sollen Musikalische Konzepte kennenlernen, die ganz anders sind als jene, die sie von „ihrer“ Musik her kennen.
Die Konzepte können rein handwerklich sein, also unter dem Aspekt des musikalischen Materials diskutiert werden – sie können sich aber auch aus ganz anderen Bereichen speisen, etwa von lebensweltlichen oder politischen Fragen her. Zugleich lernt man im Stoffplan Gipfelleistungen aus Jazz und Pop kennen und seine massgeblichen Repräsentanten.
Unmittelbares Lernziel: Ausweitung des Horizontes im Sinne des Herauskommens aus der eigenen musikalischen „Box“ (eben: Thinking outside the box).
Kompetenzen: Kritisches Verständnis entwickeln für Musiken und ihre je ganz eigenen Gesetzmässigkeiten.
InhalteTHINKING OUTSIDE THE BOX …
aller guten Dinge sind 13 – Themenpalette

1
Nur keine Notenblätter! Die Botschaft des Blues, der am Anfang von Jazz und Pop steht

2
Lass uns solieren und swingen! Was der Trompeter Louis Armstrong (1901-1971) für den Jazz bedeutet

3
Was zum Teufel ist eigentlich ein «Jazz-Standard»? Wie die Jazzmusiker populäre Tin-Pan-Alley-Songs ins künstlerische Kleinode der Improvisation verwandeln

4
Wollt Ihr die totale Improvisation? Der Fall Keith Jarrett.

5
Wie man die Musik bewusst nicht plant: Miles Davis und das Jazz-Jahrhundertalbum «Kind of Blue» (1959)

6
Jazz, willst Du populär sein? Swingjazz der 1930er und Fusion der 1970er.

7
Raus aus der Knechtschaft des Tanzbodens, jetzt aber Kunst! Der Fall der Bebop-Gründerfigur Charlie Parker

8
Der Song und seine Dringlichkeit: Nachdenken mit Billie Holiday, Bob Dylan und David Bowie

9
Lasset uns beten! John Coltranes religiöses Tenorsaxofon in «A Love Supreme” (1965)

10
Hart, härter, noch härter: Wie Elektrizität Hardrock und Heavy Metal möglich machen.

11
Intelligenzbestien-Pop: Der englische Progrock der 1970er

12
Ab ins Tonstudio! Die Beatles und das Vermächtnis von «Sgt. Pepper’s Lonely Heart Clubs Band» (1967)

13
Lob des Ewiggleichen: Frühe Loops in der Popmusik von Elvis bis zu Kraftwerk.

Christoph Merki, ZHdK
Leistungsnachweis / TestatanforderungRegelmässige Präsenz und Mitarbeit
TermineDienstag 16.00 bis 17.30 Uhr, ab 16. Februar 2021, Raum 5H02
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Bemerkung8003-2
Termine (16)