Theorieschwerpunkt: Ludwig van Beethoven, Sinfonien und Konzerte (gLV) 

Angebot für

Nummer und TypBMU-PKLA-MOMA-05.20H.010 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Musik
LeitungAndreas Brenner
Minuten pro Woche180
ECTS3 Credits
VoraussetzungenErfolgreicher Abschluss des Modulbündels Musikgeschichte, Gehörbildung und Tonsatz (der Durchschnitt der Zensuren in Musikgeschichte, Musikgeschichte der Moderne, Gehörbildung II mündlich, Gehörbildung II schriftlich sowie Tonsatz II - doppelt gerechnet - muss genügend sein) oder Anrechnung adäquater Studienleistungen.

Interessierte Studierende anderer Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
LehrformGruppenunterricht
Zielgruppen
  • Bachelorstudierende DMU, Profil Klassik, 3. Studienjahr
  • Interessierte Studierende anderer Vertiefungen bzw. Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
Lernziele / Kompetenzen
  • Aneignung vertiefter Kenntnisse in musikalischer Allgemeinbildung und Verständnis für verschiedenartige analytische Zugänge und Betrachtungsweisen.
  • Fähigkeit, die in den Grundlagenfächern (Musikgeschichte, Hörtraining, Tonsatz, Formenlehre, Analyse und Neue Musik) erarbeiteten Kompetenzen sinnstiftend aufeinander zu beziehen.
  • Transferfähigkeiten und Fähigkeit zu persönlich-kritischer Stellungnahme
  • Fähigkeit, eigene musiktheoretische Fragestellungen zu formulieren, sie selbständig mit analytischen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse eigenständig, differenziert und plausibel zu formulieren.
  • Fähigkeit, hörend relevante musiktheoretische, ästhetische und musikgeschichtliche Aspekte zu erkennen.
Inhalteudwig van Beethovens neun Sinfonien und seine Konzerte für Soloinstrumente und Orchester galten für über ein Jahrhundert als unbestrittene Muster ihrer Gattung. In diesem Kurs werden wir uns einen persönlichen Zugang zu diesen Monumenten der klassischen Musik verschaffen indem wir

• Verschiedene Analysemethoden erproben
• Gehörbildungsübungen betreiben
• die zeitgeschichtlichen und biographischen Bedingungen beleuchten, unter denen diese Werke entstanden sind

Im Sinne einer historisch informierten Musiktheorie werden wir uns insbesondere zum Beschreiben der Harmonik eine Denkweise/Terminologie aneignen, die aus dem Umfeld Beethovens stammt – mit der also Beethoven selber über seine Musik gesprochen haben könnte. Dazu erarbeiten wir gemeinsam Emanuel Aloys Försters Anleitung zum Generalbass (1805) und lassen das dort Erlernte in die eigene analytische Praxis einfliessen.
Leistungsnachweis / TestatanforderungRegelmässige, vorbereitete Teilnahme am Unterricht (mindestens 80% Anwesenheit).

Prüfung, bestehend aus drei Teilen.
1. Analysearbeit
2. Gehörbildung
(Dauer: 1 Stunde, in der Gruppe)
Analytisches Hören anhand verschiedener Höraufgaben.
3. Kolloquium
(Dauer: 45 Minuten inkl. Besprechung, 60 Minuten Vorbereitungszeit)
Gespräch anhand von Hörbeispielen und/oder Partiturausschnitten zu verschiedenen Bereichen des Studiengebietes.
TermineFreitag, 14 - 17 Uhr, Raum 6.H02
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Bemerkung2700-10
Termine (16)