DIG Visual Culture and Communication (gLV) 

Diese Vorlesung untersucht die Rolle des Visuellen in der menschlichen Kommunikation und im Verständnis der Welt. Hierzu werden Perspektiven aus dem Bereich Visual Culture, Medien- und Kulturtheorie, Technikphilosophie herangezogen.
  • Kategorie: Sprache / Kommunikation / Wahrnehmung
  • Keywords: Ästhetik, Visual Culture, Medientheorie, Kulturtheorie, Digitalität, Post-Internet, Narration

Angebot für

Nummer und TypBDE-BDE-T-HV-3000.20H.001 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Design
LeitungDr. phil. Björn Franke
ZeitMo 21. September 2020 bis Mo 14. Dezember 2020 / 10:30–12:30 Uhr
Anzahl Teilnehmendemaximal 130
ECTS1 Credit
VoraussetzungenFür DDE-Bachelor-Studierende:
Keine

Für Studierende anderer Studiengänge bzw. Vertiefungen der ZHdK erfolgt die verbindliche Einschreibung im Rahmen der geöffneten Lehrveranstaltungen (gLV).

Die Teilnahme darf sich nicht mit anderen Lehrveranstaltungen überschneiden bzw. muss vorgängig mit dem für die/den Studierende/n zuständigen Studiengang abgesprochen werden.
Verbindliche Anmeldungen vom 31.8. - 13.9.20 via ClickEnroll https://intern.zhdk.ch/?clickenroll (beschränkte Platzzahl).
LehrformOnline-Vorlesung
ZielgruppenPflichtmodul Bachelor Design, 3. Semester
Lernziele / KompetenzenDie Vorlesung soll den Studierenden folgende Inhalte und Kompetenzen vermitteln:
  • Einführung in Visual Culture, Medien- und Kulturtheorie
  • Erweiterung des kritischen Denken im Umgang mit visuellen Aspekten der Kommunikation, Identitätsbildung und Weltverständnisses
  • Inspiration für gestalterische Projekte und weiterführende Untersuchungen
InhalteDiese Vorlesung untersucht die Rolle des Visuellen in der menschlichen Kommunikation und im Verständnis der Welt. Dabei wird Visualität im Sinne der Visual Culture Studies nicht nur in Form von Bildern verstanden, sondern als eine grundsätzliche visuelle Konstitution des Denkens und des Zugangs zur Welt. Bilder, in einem erweiterten Sinne, spielen hierbei eine zentrale Rolle, da sie den privaten, öffentlichen und arbeitlichem Bereich zunehmend prägen: alltägliche und identitätsbildende Bilder auf sozialen Kanälen, Nachrichtenbilder von Krieg, Anschlägen und Katastrophen, wissenschaftliche und forensische Darstellungen, imaginäre Bilder von möglichen oder zukünftigen Welten, sowie Bilder die Maschinen für anderen Maschinen produzieren. In dieser Vorlesung werden im Besonderen statische und bewegte Bilder problematisiert, da diese im Unterschied zu Texten oft nicht als konstruiert erscheinen, sondern als direktes Abbild der Wirklichkeit verstanden werden. Hierzu werden Perspektiven aus dem Bereich Visual Culture, Medien- und Kulturtheorie, Technikphilosophie herangezogen.
Bibliographie / LiteraturMirzoeff, Nicholas. An Introduction to Visual Culture. 2 ed. London: Routledge, 2009.
Daston, Lorraine, and Peter Galison. Objectivity. Brooklyn, NY: Zone Books, 2007.
Arnheim, Rudolf. Anschauliches Denken: zur Einheit von Bild und Begriff. Köln: DuMont, 1972.
Barthes, Roland. Mythen des Alltags. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 2008.
McLuhan, Marshall. Understanding Media. Cambridge, MA: MIT Press, 1994.
Turkle, Sherry. Alone Together: Why We Expect More from Technology and Less from Each Other. New York: Basic Books, 2011.
Eggers, Dave. The Circle. New York: Alfred A. Knopf, 2013.
Weiterführende Literatur wird in der jeweiligen Vorlesung bekanntgegeben.
Leistungsnachweis / TestatanforderungMin. 80% Anwesenheit; schriftliche Reflexion.
TermineDie Hauptvorlesung findet jeweils montags vom 21. September bis 14. Dezember 2020 statt.

Keine Vorlesung am 28. September 2020
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
BemerkungDie Lehrveranstaltung wird in deutscher Sprache abgehalten; Literatur und Filme werden in deutscher und/oder englischer Sprache angeboten.
Termine (12)