Theorieschwerpunkt: Das Liedschaffen Robert Schumanns (gLV) 

Angebot für

Nummer und TypBMU-PKLA-MOMA-05.20H.008 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Musik
LeitungDaniella Gerszt
Minuten pro Woche180
ECTS3 Credits
VoraussetzungenErfolgreicher Abschluss des Modulbündels Musikgeschichte, Gehörbildung und Tonsatz (der Durchschnitt der Zensuren in Musikgeschichte, Musikgeschichte der Moderne, Gehörbildung II mündlich, Gehörbildung II schriftlich sowie Tonsatz II - doppelt gerechnet - muss genügend sein) oder Anrechnung adäquater Studienleistungen.

Interessierte Studierende anderer Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
LehrformGruppenunterricht
Zielgruppen
  • Bachelorstudierende DMU, Profil Klassik, 3. Studienjahr
  • Interessierte Studierende anderer Vertiefungen bzw. Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
Lernziele / Kompetenzen
  • Aneignung vertiefter Kenntnisse in musikalischer Allgemeinbildung und Verständnis für verschiedenartige analytische Zugänge und Betrachtungsweisen.
  • Fähigkeit, die in den Grundlagenfächern (Musikgeschichte, Hörtraining, Tonsatz, Formenlehre, Analyse und Neue Musik) erarbeiteten Kompetenzen sinnstiftend aufeinander zu beziehen.
  • Transferfähigkeiten und Fähigkeit zu persönlich-kritischer Stellungnahme
  • Fähigkeit, eigene musiktheoretische Fragestellungen zu formulieren, sie selbständig mit analytischen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse eigenständig, differenziert und plausibel zu formulieren.
  • Fähigkeit, hörend relevante musiktheoretische, ästhetische und musikgeschichtliche Aspekte zu erkennen.
InhalteDas Lied soll schauern und beben: Anhand ausgewählter Lieder werden die Besonderheiten von Robert Schumanns musikalischer Sprache gemeinsam untersucht und in einen geschichtlichen Kontext gestellt. Die Studierenden erhalten ausserdem einen Überblick über die Liederzyklen von Robert Schumann. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der Verbindung von Analyse und musikalischer Interpretation liegen, sowie auf einem breiten Repertoire an analytischen Methoden, um sich mit Schumanns Liedern auseinander zu setzen. Je nach Interesse der Studierenden können auch weitere Werke des Komponisten gemeinsam erarbeitet werden.

Die Studierenden lernen die Besonderheiten von Robert Schumanns Tonsprache anhand seiner Liederzyklen kennen und eignen sich das analytische Rüstzeug an, um sich mit seinen Liedern selbständig und musikalisch differenziert auseinander zu setzen. Sie sind in der Lage historische und analytische Erkenntnisse zu reflektieren und in ihre Auseinandersetzung mit Interpretation einfliessen zu lassen.
Leistungsnachweis / TestatanforderungRegelmässige, vorbereitete Teilnahme am Unterricht (mindestens 80% Anwesenheit).

Prüfung, bestehend aus drei Teilen.
1. Analysearbeit
2. Gehörbildung
(Dauer: 1 Stunde, in der Gruppe)
Analytisches Hören anhand verschiedener Höraufgaben.
3. Kolloquium
(Dauer: 45 Minuten inkl. Besprechung, 60 Minuten Vorbereitungszeit)
Gespräch anhand von Hörbeispielen und/oder Partiturausschnitten zu verschiedenen Bereichen des Studiengebietes.
TermineFreitag, 9.30 – 12.30 Uhr, Raum 6.F05
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Bemerkung2700-8
Termine (16)