Theorieschwerpunkt: «Zwischen Oper und Soundtrack – Funktionale Musik im Wandel der Zeiten» (gLV) 

Angebot für

Nummer und TypBMU-PKLA-MOMA-05.20H.002 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Musik
LeitungJohannes Schild
Minuten pro Woche180
ECTS3 Credits
VoraussetzungenErfolgreicher Abschluss des Modulbündels Musikgeschichte, Gehörbildung und Tonsatz (der Durchschnitt der Zensuren in Musikgeschichte, Musikgeschichte der Moderne, Gehörbildung II mündlich, Gehörbildung II schriftlich sowie Tonsatz II - doppelt gerechnet - muss genügend sein) oder Anrechnung adäquater Studienleistungen.

Interessierte Studierende anderer Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
LehrformGruppenunterricht
Zielgruppen
  • Bachelorstudierende DMU, Profil Klassik, 3. Studienjahr
  • Interessierte Studierende anderer Vertiefungen bzw. Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
Lernziele / Kompetenzen
  • Aneignung vertiefter Kenntnisse in musikalischer Allgemeinbildung und Verständnis für verschiedenartige analytische Zugänge und Betrachtungsweisen.
  • Fähigkeit, die in den Grundlagenfächern (Musikgeschichte, Hörtraining, Tonsatz, Formenlehre, Analyse und Neue Musik) erarbeiteten Kompetenzen sinnstiftend aufeinander zu beziehen.
  • Transferfähigkeiten und Fähigkeit zu persönlich-kritischer Stellungnahme
  • Fähigkeit, eigene musiktheoretische Fragestellungen zu formulieren, sie selbständig mit analytischen Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse eigenständig, differenziert und plausibel zu formulieren.
  • Fähigkeit, hörend relevante musiktheoretische, ästhetische und musikgeschichtliche Aspekte zu erkennen.
InhalteMit dem Aufkommen des Mediums Film im frühen 20. Jahrhundert entsteht auch musikalisch eine neue Gattung, die Filmmusik. Nicht gänzlich neu sind allerdings teilweise die ästhetischen und kompositorischen Fragestellungen, die sich daran knüpfen. So kennen schon frühere Epochen das intermediale Zusammenspiel von Musik mit anderen Künsten, etwa in Oper, Lied, Ballett, sinfonischer Dichtung etc., und bestimmte musikalische Ausdrucksmittel und Techniken verdanken ihre Entstehung unmittelbar dieser Tradition, z. B. das Rezitativ oder die Leitmotivtechnik.

Ästhetisch kreist in solchen zusammengesetzten Kunstformen vieles um die Frage, inwieweit die Musik hier noch ihrer Eigengesetzlichkeit folgen darf oder vielmehr sich dem grossen Ganzen unterzuordnen habe, wie es etwa in Richard Wagners Utopie des «Gesamtkunstwerkes» gefordert wird.

Der Theorieschwerpunkt widmet sich der hier skizzierten Thematik in ganzer Breite. Er zeigt historische Zusammenhänge auf, blickt kritisch auf die zugehörigen ästhetischen Kontroversen und vertieft jeden Aspekt in der Analyse ausgewählter Beispiele, vorzugsweise aus Oper und Film.
Leistungsnachweis / TestatanforderungRegelmässige, vorbereitete Teilnahme am Unterricht (mindestens 80% Anwesenheit).

Prüfung, bestehend aus drei Teilen.
1. Analysearbeit
2. Gehörbildung
(Dauer: 1 Stunde, in der Gruppe)
Analytisches Hören anhand verschiedener Höraufgaben.
3. Kolloquium
(Dauer: 45 Minuten inkl. Besprechung, 60 Minuten Vorbereitungszeit)
Gespräch anhand von Hörbeispielen und/oder Partiturausschnitten zu verschiedenen Bereichen des Studiengebietes.
TermineDienstag, 10.30 - 13.30 Uhr, Raum 6.H02
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Bemerkung2700-2
Termine (16)