Kunst- und Medientheorie: Die Kultur des Digitalen - Kunst, Medien und Gesellschaft 

Exemplarische Bild-, Objekt-, Prozess- oder Medienanalysen vertiefen den Umgang mit zentralen Begriffen, Konzepten und Theoriebildungen im Feld der Kunst.

Wird auch angeboten für

Nummer und Typmae-vkp-106.20H.002 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Kulturanalysen und Vermittlung
LeitungKristina Trolle
ZeitMi 28. Oktober 2020 bis Mi 16. Dezember 2020 / 8:30–12 Uhr
OrtZT 4.T33 Seminarraum (32P TL)
Anzahl Teilnehmendemaximal 20
ECTS2 Credits
VoraussetzungenFür MAE Studierende: keine
Für Studierende anderer Studiengänge bzw. Vertiefungen der ZHdK, im Rahmen der Geöffneten Lehrveranstaltungen:
Einschreibung über ClickEnroll
https://intern.zhdk.ch/?ClickEnroll
LehrformSeminar
Visionierung künstlerischer/ästhetischer Produktionen (z.B. Filme, Ausstellungen o.ä.)
ZielgruppenMAE Studierende Kunstpädagogik
Pflichtmodul
Lernziele / KompetenzenLernziele Wissen:
  • Wichtige historische Funktionen von Kunst, kunstwissenschaftliche Deutungsvorschläge und ihre Grenzen kennen und exemplarisch vertiefen.
  • Wichtige Begriffe und Grundannahmen der Kunst- und Medientheorie und ihre Kritik kennen und exemplarisch vertiefen.
    Lernziele Methoden:
  • Verschiedene Stadien der Deutung (Analyse) - von naiv und unmittelbar bis detailliert und historisch begründet - präzise erfassen und methodisch/theoretischen Verfahren und Argumentationen der Kunstwissenschaft zuordnen können.
  • Die Möglichkeiten und Grenzen dieser Verfahren benennen und Vorschläge zur (Weiter)entwicklung machen können.
  • Die Medialität einer künstlerischen Arbeit erkennen und medientheoretisch beschreiben können.
  • Kritischen Umgang mit theoretischen Texten üben.
  • Eigene Recherche, wiss. Arbeiten und Präsentieren üben.
    Lernziele Haltung:
  • Die eigene (scheinbar unmittelbare) Reaktion auf Bilder, Kunst und Medienereignisse zu beobachten, verstehen und kritisch zu befragen lernen.
InhalteDie Kultur des Digitalen - Kunst, Medien und Gesellschaft
Medien spielen historisch eine zentrale Rolle – nicht nur als Teil erlebter Wirklichkeit, sondern ebenso durch ihren Einfluss auf die Wahrnehmung sowie auf soziale und kulturelle Praktiken. Der Diskurs um die ‘Kultur der Digitalität’ (Felix Stalder) ist geprägt durch einen radikalen Wandel sowohl des privaten als auch des gesellschaftlichen Umgangs mit Bildern und dem Visuellen, mit dem Öffentlichen und dem Privaten, mit dem Politischen und dem Sozialen usw. Diese durch das Digitale geprägte Kultur sowie die exemplarische Untersuchung künstlerischer und ästhetischer Positionen sind wesentliche Themen des Seminars.
Während des Seminars werden theoretische Positionen des Diskurses zu Entwicklungen digitaler Medien erarbeitet. Deren Implikationen auf das individuelle und gesellschaftliche Verständnis visueller Phänomene, auf kulturellen Praktiken sowie auf Politik und Gesellschaft werden untersucht. Transformationen in Kultur und Gesellschaft, die mit dem Digitalen in Zusammenhang gebracht werden – wie z.B. Überwachung, fortschreitende Technologisierung o.ä. – werden diskutiert.
Parallel dazu werden die Analysen und Theorien an künstlerischen und anderen ästhetischen Produktionen konkretisiert und diskutiert. Das Betrachten und Analysieren dieser Werke ist Teil des Seminars.
Bibliographie / LiteraturWird zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Einführende Literatur:
Stalder, Felix: Kultur der Digitalität. Suhrkamp, Berlin, 2016.
Manovich, Lev: The Language of New Media. Cambridge, London, 2001.
Leistungsnachweis / Testatanforderungbestanden / nicht bestanden
Im Rahmen des Seminars können theoretische Leistungsnachweise erbracht werden.
TermineHerbstsemester 2020
2. Quartal

08.30 bis 12.00h

28.10 bis 16.12.20

am 18.11 kein Unterricht wegen jour fixe
Dauer7x4 L
Eventuelle Termine für das gemeinsame Ansehen künstlerischer/ästhetischer Produktionen nach Absprache zu Beginn des Seminars.
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Termine (7)