HYB / Improvisation Aktion und Reflexion_VTP // COVID-19: spez. Schutzkonzept 

Blockstruktur: 1 / 2

Wird auch angeboten für

Nummer und TypBTH-VTP-L-500.20H.001 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Darstellende Künste und Film
LeitungRahel Hubacher (RaHu), Markus Gerber (MaGe), Monika Gysel (MoGy)
Anzahl Teilnehmende4 - 12
ECTS7 Credits
LehrformGruppen-Unterricht
ZielgruppenL1 VTP / L1 VRE (je Pflicht)
Lernziele / KompetenzenZielsetzung dieser Lehrveranstaltung soll sein, verschiede Improvisations-Grundlagetechniken kennen und anwenden zu lernen. Durch das kontinuierliche Improvisations-Training soll das Vertrauen auf die eigenen Spiel-Impulse gestärkt und gefestigt werden. Gleichzeitig geht es darum, sich als Gruppe auf das gemeinsame Zusammenspiel verlassen zu können und zu einem starken Improvisations-Ensemble wachsen zu können. Dabei die Erfahrung zu machen Innen- und Aussenwahrnehmungen unmittelbar zu erleben und aktiv mitgestalten zu können. Der Schwerpunkt liegt bei der Entdeckung, durch die Improvisation Zugriff zum Potential der eigenen künstlerischen Triebfeder zu finden und dieses Potential direkt zum Ausdruck bringen zu können. Vom freien Spiel auf der Bühne, bis zum Schreiben eigener Texte für Figuren, die aus der Improvisation entstanden sind.
Parallel dazu werden die Improvisationsstretegien reflektiert und in theoretischer Ergänzung allmählich systematisiert. Eigene Erfahrungen können differenziert beschrieben und kontextualisiert werden, so dass eine reflexive Praxis entstehen kann.
InhalteDer Input seitens Schauspiel besteht aus dem zugänglich machen und vermitteln der verschiedenen Improvisations-Grundlagetechniken, so dass in der praktischen Arbeit, die essentiellen Erfahrungen für die Studierenden selber erlebbar sind und sie sich die Kompetenz aneignen können, die Grundlagetechniken der Improvisation eigenständig anzuwenden und für ihr eigenes künstlerisches Schaffen zu nutzen. Aus der Perspektive Theaterpädagogik und Regie kommen Reflexionsinstrumente dazu, die analysierend, schreiben und beschreibend eigene und fremde Erfahrungsräume zugänglich und nachvollziehbar werden lassen. Die Einordnung in einen schauspieltheoretischen Diskurs findet anhand von exemplarischer Theaterliteratur statt.
Bibliographie / LiteraturAls literarische Grundlage für die Lehrveranstaltung dienen a.u. folgende Werke:
Anne Bogart und Tina Landau: The Viewpoint Book / Anne Bogart: Die Arbeit an sich selbst / Sanford Meisner: On Acting / Natalie Goldberg: Writing down the Bones und Wild Mind / Michael Tschechow: Lektionen für den Professionellen Schauspieler / Keith Johnstone: Improvisation / Gerhart Ebert: ABC des Schauspielens / Jerzy Grotowski: Für ein armes Theater / Veit Güssow: Die Präsenz des Schauspielers / Susanne Valerie: Schauspieler ausser sich / Augusto Boal: Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler u.a.
Jens Roselt: Schauspieltheorien; ausserdem werden spieltheoretische und schauspielmethodische Aufsätze aus unterschiedlichen Sammelbänden im Unterricht rezipiert.
Leistungsnachweis / Testatanforderunggem. Angaben der/des Modulverantwortlichen
TermineRaum: 1 grosser Proberaum
DauerAnzahl Wochen: 12 (HS: Wo:38-49) / Modus: 5x2,5h/Wo_RaHu: Mo/Di/Mi, MaGe/MoGy im Wechsel: Do/Fr jeweils 13.30-16.00h
Selbststudiumszeit pro Semester: ca. 60h
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Termine (58)