Prologe_VIII_How ot Read and Write (gLV)

Praxisfeld BN: Vorbereitung MA-Thesis

Wird auch angeboten für

Nummer und TypMTH-MTH-PM-02.19H.008 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Darstellende Künste und Film
LeitungMax Glauner
Anzahl Teilnehmende3 - 15
ECTS2 Credits
VoraussetzungenWLAN-fähiges Laptop, Neugier
ZielgruppenMA BN (Pflicht) / MA DR, TP, RE, SC (Wahl) Kandidatinnen und Kandidaten für die Master Thesis
Lernziele / KompetenzenVertrautheit und hermeneutische Kompetenz für unterschiedliche Textformen und Medien. Vertiefung der Lese- und Schreibkompetenz, der Findung relevanter Themen, der Recherche und Vorbereitung eines eigenen Thesis-Projektes; eine optimale Vorbereitung zum Verfassen und erfolgreichen Abschließen der Master Thesis.
InhalteDas ganze hermeneutische Ballett ist ein Schauspiel der Verausgabung: Entweder wir beherrschen den Text, dann können, aber brauchen wir nicht zu täuschen; oder wir beherrschen den Text nicht und können dann auch nicht wissen, ob wir täuschen oder nicht“
(Paul de Man, Kleists Über das Marionettentheater)

Prologe bietet eine tolle Chance zur Vertiefung und für einen Einstieg zum intensiven Lesen, Verstehen und Schreiben! Denn Texte, auch Subtexte und Texte, die nie geschrieben wurden, aber in Bildern und Filmen zum Tragen kommen, sind eine vertrackte Sache – vor allem wenn es darum geht, einen eigenen Text zu verfassen. Dieses Dilemma potenziert sich in akademischen Arbeiten wie der Master Thesis, die sich neben Aufführungen, Videos, Bildern und Kunstwerke eben auch und zuerst auf andere Texte beziehen muss.
Im Zentrum des intensiven und daher auch unterhaltsamen Seminars steht das Verstehen unterschiedlicher Textformen und Gattungen, Ausdrucksformen und Medien, sowie die Themenfindung, das Recherchieren und selbstständige Schreiben. Dies wird in verschiedenen Textformen vom Tweet bis hin zu kurzen wissenschaftlichen Aufsätzen und Essays erprobt. Wir lernen Texte zu konzipieren, Stilformen zu erkennen und selbst zu entwickeln, bis hin zum Umgang mit Quellen, Zitaten und Sekundärliteratur.

Durch ein sogenanntes „close reading“ sollen Grundfertigkeiten des Lesens und Interpretierens in Einzel- und Gruppenarbeit erworben und in unterschiedliche Darstellungsformate übersetzt werden. Dabei geht es Schreiben als Spass und Entdeckungsreise zu begreifen. Es ist ein Modus der Serendipität, das heißt eine Art und Weise der Erforschung und Entdeckung.

Gegenstand unserer Arbeit sind weiterhin Prologe, kurze Textstücke, Anfänge zur Programmatik der Ästhetik und des Theaters von der Antike an bis heute.
Bibliographie / LiteraturWird vor Beginn des Seminars gegeben.
TermineDi 22.10./29.10./5.11./19.11./3.12./17.12.
DauerEinstiegs- und Abschlussseminar: 17h-20h, regulär: 17h-19h
BemerkungMax Glauner, Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte. Dozent und Referent für Kulturgeschichte, Architektur und Städtebau u.a. an der Freien Universität, beim Berliner Senat und dem Goethe-Institut. Lecture Performances, freier Autor, und Herausgeber, redaktionelle und journalistische Tätigkeit u.a. für den Tagesspiegel Berlin, Der Freitag, Theater heute, Kunstforum International, frieze und Artforum. Jurymitglied der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Seit 2013 Dozent für Theorie des Theaters und der Bildenden Künste und Leiter des Projekt Mentoring am DDK der ZHdK. Forscht und publiziert gegenwärtig zu den Themenschwerpunkten Kultursemiologie, hybride Aufführungspraxen, Rezeption und Partizipation in der Bildenden Kunst, den Neuen Medien und dem Theater, sowie der Kollaboration als künstlerische Strategie.
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