Inszenierungsanalyse als Dramaturgieanalyse 

Praxisfeld DR: Aufführungsanalyse
Praxisfeld RE: Ästhetische Theorie

Wird auch angeboten für

Nummer und TypMTH-MTH-PM-03.19H.001 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Darstellende Künste und Film
LeitungProf. Dr. Sandra Umathum
Anzahl Teilnehmende3 - 12
ECTS3 Credits
VoraussetzungenMA Theater
ZielgruppenMA DR (Pflicht), MA RE (Pflicht), BN (Wahl), MS, ET
Lernziele / KompetenzenZiel des Seminars ist es, die Wahrnehmung zu sensibilisieren, sich in dichter Beschreibung und vor allem in einem Sprechen zu üben, das die üblichen Logiken von emphatischer Lobhudelei oder vernichtendem Urteil hinter sich lässt.
InhalteDas Seminar beschäftigt sich mit künstlerischen Inszenierungen und den Möglichkeiten ihrer analytischen Annäherung aus dramaturgischer Perspektive. Wie sind diese Arbeiten „gebaut“? Wie verschränken sie Form und Inhalt? Gemeinsam schauen wir uns Aufzeichnungen aus der Performance und dem Tanz an und gehen ins Theater. Zudem lesen wir Texte über zeitgenössische Tendenzen der Dramaturgie sowie der dramaturgischen Praxis.

Die Nachmittage sind für das individuelle Arbeiten reserviert. Hier haben die Studierenden Gelegenheit, ihre Beobachtungen und Gedanken zu vertiefen und alternative Formen des Sprechens/Schreibens über Aufführungen zu erproben.
Bibliographie / LiteraturUmathum, Sandra & Deck, Jan: Postdramaturgien, Berlin: Neofelis 2019 (im Erscheinen)
TermineKW44 / 28.10. - 01.11.19
Dauer10.30h - 13.30h & 14.30h - 17.30h Selbststudium. Zudem Aufführungsbesuche nach Ansage
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
SpracheDeutsch
BemerkungSandra Umathum ist Theaterwissenschaftlerin, Dramaturgin und seit April 2019 Professorin am Hoschschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin. 2010-2012 war sie Gastprofessorin für Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und 2013-2018 Professorin für Theaterwissenschaft und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Sie ist die Autorin von "Kunst als Aufführungserfahrung", einem Buch über intersubjektive Erfahrungen in der Ausstellungskunst, und Mitherausgeberin u. a. von Disabled Theater (diaphanes 2015) oder Postdramaturgien (Neofelis 2019). Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Theorie und Praxis des Gegenwartstheaters und der Performance; Performance und Disabilty; Performance und/als Dokumentation; zeitgenössische Formen von Dramaturgie.
Termine (5)