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Praxisfeld BN: Qualifikationskurs Wort-Räume
Nummer und TypMTH-MTH-PM-02.19H.010 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Darstellende Künste und Film
LeitungProf. Michael Simon, Dominic Huber, Rahel Kesselring
Anzahl Teilnehmende3 - 12
ECTS2 Credits
ZielgruppenMA BN (Pflicht), RE (Wahl), Alle
Lernziele / KompetenzenKompetenz in der Differnzierung der Mittel, die zur Gestaltung eines Bühnenraums gebraucht werden.
InhalteWas sind die Mittel, mit denen wir auf Bühnen Räume und Situationen herstellen? Wie entsteht Atmosphere? Wie geben wir den Dingen eine Bedeutung im Raum? Kann eine Wort zum Bühnenbild werden? Wir untersuchen in dieser Woche diese und andere Fragen und erarbeiten eigene Modelle.
TermineKW43
Dauer10:30 bis 18:30
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
SpracheDeutsch
BemerkungDOMINIC HUBER arbeitet als Bühnenbildner und Regisseur an der Ausweitung von Realitätserfahrungen in theatralen Zusammenhängen.
Seit seinem Architekturstudium an der ETH Zürich entstanden neben Ausstellungsprojekten zahlreiche Bühnenräume in u.a. Zürich, Basel, Berlin, Frankfurt, München, Hamburg, Wien, Brüssel und Lausanne. Eine regelmässige Zusammenarbeit besteht mit Lola Arias, Sebastian Nübling und Toshiki Okada. Mit Bernhard Mikeska gestaltete Huber eine Reihe installationsartiger Theaterprojekte.
Eigene Theaterinstallationen waren u.a. HOTEL SAVOY in New York und am HAU Berlin sowie FOREVER YOURS. HOUSE – eine Wohnhausinstallation – war in u.a. In Buenos Aires, Warschau und Jerusalem zu sehen.
Seit 2008 arbeitet Dominic Huber mit Stefan Kaegi und Rimini Protokoll: Dabei entstanden Projekte wie Situation Rooms und WELTKLIMAKONFERENZ sowie zuletzt Nachlass. Viele davon sind weltweit auf Tournee. 2015 war er Mitglied der Internationalen Jury an der Prager Quadriennale für Szenografie und Performance Design. 2019 erhielt er den Schweizer Theaterpreis.

Prof. Michael Simon arbeitet seit 1983 als Bühnenbildner und Lichtdesigner für Oper, Tanz und Schauspiel unter anderem für William Forsythe, Jiri Kylian, Pierre Audi, Christof Nel, Peter Greenaway, Stefan Pucher und Stefan Bachmann in Amsterdam, Berlin, Frankfurt, Los Angeles, Madrid, Paris, New York, Oslo, Peking, Tokio und Zürich. Als Regisseur kooperierte er zuerst mit Heiner Goebbels 1990 am TAT Frankfurt, um ab 1992 in den Sparten Schauspiel und Oper an Theatern in Basel, Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Graz, Hannover, Karlsruhe, München, Paris und Wien zu inszenieren. 2017 arbeitete er in China für das National Center of Performing Arts, Beijing: LEAR, Regie Li Liuyi und für das National Ballet DUNHUANG, Choreographie Fei Bo. Von 1998 bis 2004 war er Professor für Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seit 2008 leitet er das Profil Bühnenbild Master of Arts in Theater an der ZHDK.

Rahel Kesselring studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen und davor Szenografie an der Kunsthochschule Basel und der Akademie der Bildenden Künste Wien. Sie arbeitet als Bühnenbildnerin und entwickelt Szenografien und Lichtkonzepte in unterschiedlichen Gruppierungen, u.a. mit Daniel Kötter und Hannes Seidl (u.a. am steirischen herbst 2013, Frankfurter Positionen 2015/16, Maerzmusik Berlin 2015/16, Wien Modern 2016), mit Caroline Creutzburg (u.a. am Thaliatheater an der Gaußstraße, Veem House Amsterdam, Beursschouwburg Brüssel und Spielart Festival München 2017), mit Miriam C. Schulte (far Festival Nyon 2018 und Kaserne Basel). Eigene performative und installative Arbeiten entwickelte sie für das Festival junger Talente im Kunstverein Frankfurt 2018, für die Alte Fabrik Rapperswil, sowie für Ashkal Alwan, Lebanese Association for Plastic Art, Beirut 2014.
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