Interkulturalität (Seminar) 

Interkulturalität und kultrelles Kapital: Sozialgeschichte und Aktualität von Differenz.

Wird auch angeboten für

Nummer und Typbae-bae-kt540-01.19H.002 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Kulturanalysen und Vermittlung
LeitungPaola De Martin
ZeitFr 20. September 2019 bis Fr 1. November 2019 / 13–16:30 Uhr
Anzahl Teilnehmendemaximal 28
ECTS2 Credits
VoraussetzungenKeine
LehrformWahlpflicht
ZielgruppenStudierende BAE, 5. Semester
Wahlpflichtseminar für VAS- und VBG-Studierende zwischen zwei Interkulturalitätsseminaren (C. Wolf und P. de Martin)
Lernziele / KompetenzenErarbeiten und Anwenden wichtiger sozio-ökonomischer Kategorien auf historisch
relevante Beispiele seit der Moderne, in denen der Wert des
Fremden verhandelt wurde.
Die lange Wirkungsmacht von sozialen und wirtschaftlichen Prozessen
erkennen, die unsere heutigen Debatten über das Fremde nachhaltig
prägen.
Diskussion über Agenten der Kulturproduktion und deren handfesten
Interessen, angeregt durch die Lektüre anspruchsvoller Texte.
InhalteDiversität, multiple kulturelle Bezüge und Durchmischung sind in der globalisierten Schweiz längst Fakten, die sich in allen sozialen Schichten manifestieren.
Neuere kulturtheoretische und soziologische Begriffe wie Interkultur,
Postmigranische Gesellschaft oder Intersektionalität richten den Fokus
dabei weniger auf die individuelle Herkunft der Akteure, als auf ihre
geteilte Zukunft, die es zu gestalten gilt - und damit auf Prozesse,
in denen kulturelle Werte verhandelt werden. Welche Differenz ist gerade
angesagt, welche nicht? Wer bestimmt diese Werte? Mit welchen Ressourcen, Mitteln und Argumenten? Was können wir für diese Debatten aus der Geschichte lernen?
Bibliographie / LiteraturZum Einsteig empfohlen:
Winkler, Gabriele (Hg.), Intersektionalität. Zur Analyse sozialer
Ungleichheiten, Bielefeld 2009.
https://institutneueschweiz.ch/De
www.zeit.de/2016/33/demokratie-klassenduenkel-rassismus-populismus
(alle Websites: Stand 12. 4. 2018)
Leistungsnachweis / Testatanforderung80% Anwesenheit, aktive Teilnahme und Leistungsnachweis in Form einer Gruppenpräsentation in der letzten Sitzung.
Bewertungsskala: best./ nicht best.
TermineKw 38-44
Fr
20.09.-01.11.2019
13.00-16.30 h
Dauer7x4 L.
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Termine (7)