Theorieschwerpunkt: Das Musiktheater Richard Wagners (gLV) 

Zuständiges Sekretariat: silvan.bolle@zhdk.ch

Wird auch angeboten für

Nummer und TypBMU-PKLA-MOMA-05.19H.003 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Musik
LeitungJohannes Schild
Minuten pro Woche180
ECTS3 Credits
Voraussetzungen
  • Abgeschlossenes Hörtraining, Tonsatz, Analyse, Formenlehre und Neue Musik.
  • Interessierte Studierende anderer Departemente melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung.
LehrformGruppenunterricht
ZielgruppenBachelorstudierende 3. Jahr

Die Zulassung für Studierende anderer Studiengänge/Vertiefungen ist möglich. Über die Zulassung entscheidet der Dozent/die Dozentin der Lehrveranstaltung. Interessierte Studierende melden sich zur Klärung der Voraussetzungen bis spätestens 1 Woche vor Semesterbeginn direkt bei der Kursleitung
Lernziele / Kompetenzen
  • Fortgeschrittene, künstlerische Kompetenz in musikalisch allgemeinbildenden Fragen
  • Arbeitsplanung, Transferfähigkeit, Flexibilität
  • Fähigkeit, ein selbstgestelltes Thema selbständig mit analytischen Mitteln zu bearbeiten.
  • Fähigkeit Notentext und Hörproben differenziert wahrzunehmen.
  • Sinn für differenzierte Wahrnehmungs- und Betrachtungsweisen
InhalteAn Richard Wagner scheiden sich bis heute die Geister. Umstritten sind nicht nur ideologische und theaterästhetische Aspekte seines Werks, sondern durchaus auch die Musik selbst. Schon früh hing Wagner der Ruf an, in der Vereinigung der Künste zwar Unvergleichliches geleistet zu haben, sich als Musiker allein hingegen nicht messen zu können mit «jenen alten Grössen ersten Ranges» (Franz Brendel 1859).
Der Theorieschwerpunkt nimmt vor diesem Hintergrund vor allem den Musiker Wagner in den Blick. Er gibt eine Übersicht über dessen musikdramatische Hauptwerke, geht kompositorischen Besonderheiten in Harmonik, Form und thematischer Arbeit («Leitmotivik») nach und eröffnet durch Einzelanalysen (vor allem aus «Ring», «Meistersinger» und «Parsifal») tiefere Einblicke ins musikalische Denken des Komponisten. Thematisiert wird ferner Wagners musikhistorischer Standort, die allmähliche Fortentwicklung seiner Opernästhetik in den späten Werken sowie schliesslich sein bemerkenswerter Einfluss auf die Musik nachfolgender Komponistengenerationen, etwa auf Debussy, Puccini und Strauss und nicht zuletzt auch auf die Filmmusik Hollywoods.
Leistungsnachweis / Testatanforderung
  • Analytische Hausarbeit zu einem selbstgewählten Thema, musikgeschichtliche und ästhetische Einordnung
  • Fähigkeit, gehörsmässig relevante Aspekte einer Musik zu erkennen und zu beschreiben
  • Fähigkeit zu eigenständiger, persönlich-künstlerischer Stellungsnahme in einem ausgewählten Gebiet.
  • Schriftliche und mündliche Prüfungen
TermineDienstag, 10.30 - 13.30 Uhr, 6.H02
DauerJahreskurs / Anmeldung jeweils im Herbstsemester
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Bemerkung2700
Termine (15)