Praxis: Mass of Media 

Nummer und TypBKM-BKM-Pr.16H.006 / Moduldurchführung
VeranstalterDepartement Fine Arts
LeitungFelix Stalder, Beat Streuli, Sofia Bempeza
Anzahl Teilnehmendemaximal 20
ECTS16 Credits
LehrformPraxismodul mit Input, Gruppenpräsentationen / - Diskussionen, Mentoraten und Ausstellung
ZielgruppenStudierende des BA Medien & Kunst
Lernziele / KompetenzenErstellen einer eigenen künstlerischen Arbeit
Inhalte"Is photography over?" fragt sich heute der Künstler, Photograph und Geograf Trevor Paglen -- auf dem Blog des Fotomuseums Winterthur -- angesichts der Flut von Bildern, die jeden Tag von Menschen und Maschinen geschaffen werden. Der Kritiker Philip Gefter argumentierte 2006 in der New York Times: "...the quandary about what, exactly, defines photography today as the medium keeps morphing and mutating within a vast, evolving technological landscape. The smartphone has turned us all into photographers; social media floods us with an endless array of images; omnipresent video threatens the relevance of the still photograph; and the hovering eye of drone surveillance chronicles our every move."
Die Fotografie steht hier aber nicht alleine. Denn jedes Jahr werden mehr Filme, Bilder, Musik, Texte veröffentlicht als je zuvor. Online ist immer mehr verfügbar und auch in unserer eigenen Arbeit produzieren wir immer mehr Material, das irgendwie gesichtet und verarbeitet werden muss.
Was bedeutet diese Flut medialer Produkte aus allen möglichen kulturellen Kontexten, high und low, für meine künstlerische Arbeit? Wie verändert sie den Blick aufs einzelne Werk, auf das individuelle Bild? Gibt es überhaupt noch das autonome Werk? Welche Herausforderungen stellt das an uns, die wir zu diesem "immer mehr" beitragen? Der Konzeptkünstler Douglas Hubler stellte bereits 1969 fest: "The world is full of objects, more or less interesting; I do not wish to add any more." Und heute?
Wir wollen uns mit solchen Fragen beschäftigen, in dem wir Texte lesen, künstlerische und andere Werke anschauen und diskutieren. So reflektieren wir die eigene Arbeit und unsere alltäglichen Praktiken in den medialen Repräsentations- und Informationskanälen. Neben Inputs und gemeinsamen Diskussionen sind Einzel-/Gruppenmentorate ein wesentlicher Bestandteil des Moduls.
Ziel des Moduls ist die Entwicklung eigenständiger künstlerischer Arbeiten und deren Präsentation in einer abschliessenden Ausstellung, ohne Vorgabe von Medium oder Thema.

Als Gastdozent bietet Beat Brogle einen zweitätigen Workshop zum Thema "Künstlerisches Arbeiten mit Suchmaschinen" an.
Leistungsnachweis / TestatanforderungRegelmässige, aktive Teilnahme. Min. 80% Anwesenheitspflicht
Termine21.- 22.09.2016, 09:15-17:00
26.- 27.10.2016, 09:15-17:00
9.- 10.11.2016, 09:15-17:00
24.- 25.11.2016, 09:15-17:00
14.- 15.12.2016, 09:15-17:00
12.01.2017, 09:15-17:00
17.- 20.1.2017, 09:15-17:00
Bewertungsformbestanden / nicht bestanden
Termine (10)