IT-Sicherheit

Das ITZ unterstützt alle ZHdK-Angehörigen im Umgang mit IT-Sicherheit (Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität). Wir zeigen aktuelle Gefahren auf und erklären, wie sich die Nutzenden davor schützen können.

Die Nutzungsbedingungen IT-Ressourcen, sowie die gesetzlichen Bestimmungen bilden dabei den Rahmen.

Aktuelle Warnungen zur IT-Sicherheit:

Sicher im Urlaub, Reisen ohne Cyber-Stress!

Für viele ist es die schönste Zeit des Jahres: der Urlaub. Leider nicht ohne Gefahren!
Egal ob im Süden am Strand oder auf dem Himalaja: Auf das Smartphone oder Tablet verzichten möchte heute kaum noch jemand – auch nicht in den Ferien.
Foto posten, den Wetterbericht oder die E-Mails checken, nach Ausflugszielen und Restaurants suchen oder den Saldo des Bankkontos prüfen.

All dies ist in der heutigen Zeit auch im Urlaub problemlos möglich. Hotel, Cafés, Bars, Restaurants, Ferienwohnung oder der Campingplatz bieten oft kostenlosen Internetzugang. Diese sind leider meistens sehr schlecht bis gar nicht gesichert. Über ein solches Netzwerk können Kriminelle mit einfachen Mitteln Ihre E-Mails mitlesen oder sogar wichtige Daten wie Kreditkarteninformationen oder Passwörter ausspionieren.

Cyber-Kriminelle kennen diese Schwachstellen und nutzen diese gezielt aus. Beachten Sie deshalb für Ihre Sicherheit die folgenden Tipps im Zusammenhang mit Internet-Zugriff in Ihrem Urlaub:

  • Buchung: Schon bei der Urlaubsplanung ist Vorsicht geboten. Achten Sie darauf, dass Sie bei bekannten Reiseportalen buchen, denen Sie vertrauen können. Zudem sind Reiseseiten ein beliebtes Angriffsziel von Phishing-Attacken.
  • aktualisieren Sie Ihre Programme um diese auf den aktuellen Sicherheit-Stand zu bringen. Dies ist ebenso wichtig wie Ihren Koffer zu packen. Durch Updates werden eventuelle Sicherheitslücken geschlossen. So machen Sie Ihre Geräte fit für den Urlaub.
  • Erstellen Sie zudem eine Sicherung Ihrer Daten (Backup). Noch sicherer ist es, wenn Sie kritische Daten gar nicht erst mit in den Urlaub nehmen.
  • Passwortschutz: Schließen Sie Ihre Geräte ab, wie die Tür zum Hotelzimmer. Legen Sie in den Systemeinstellungen Ihres Geräts eine PIN oder ein Passwort fest. Schützen sie Ihr Smartphone mit einem Code.
  • Notruf: Portemonnaie oder Smartphone gestohlen? Kreditkarte verloren? Ärgerlich, aber lassen Sie sich davon nicht den Urlaub vermasseln. Notieren Sie sich vor Reiseantritt alle nötigen Sperrnummern, zum Beispiel von Ihrem Mobilanbieter oder Ihrer Bank.
  • Aufräumen: Um potentiellen Sicherheitslücken vorzubeugen, löschen Sie alle Apps, die Sie nicht mehr nutzen. Besser noch: Sie nehmen ein anderes Mobilegerät mit, bei welchem nur das nötigste drauf ist.
  • Privatsphäre: Überprüfen Sie vor Reiseantritt noch einmal die Privatsphäre-Einstellung Ihrer sozialen Netzwerke. Sorgen Sie dafür, dass die sozialen Medien keine Informationen über Ihren aktuellen Standort nach außen dringen lassen. Seien Sie vorsichtig, was Sie im Internet posten (veröffentlichen). Auch Kriminelle erfreuen sich, zu wissen, dass Sie nicht zu Hause sind.
  • Meiden Sie unbekannte und unverschlüsselte WLANs. Diese sind oft nur unzureichend abgesichert und Kriminelle könnten den gesamten Datenverkehr mitlesen.
  • Seien Sie vorsichtig bei öffentlichen Computern wie Internet-Café: Sie gelten generell nicht als vertrauenswürdig, weshalb Sie darüber keine vertraulichen Daten bearbeiten oder versenden/empfangen sollten. Insbesondere auf E-Banking sollten Sie mit solchen Geräten verzichten Auf fremden Computern haben Sie keinen Überblick über die Sicherheitseinstellungen oder einen eventuellen Malware-Befall. Loggen Sie sich deshalb von PCs im Internet-Café oder der Hotel-Lobby nicht in sensible Accounts ein.
  • VPN: Um auch in öffentlichen WLAN-Netzen sicher unterwegs zu sein, ist die Nutzung eines virtuellen privaten Netzwerkes (VPN) sinnvoll. Dadurch ist Ihre Verbindung geschützt, wie durch einen Tunnel.
  • Deaktivieren Sie nicht benötigte Funkverbindungen: Deaktivieren Sie Funkverbindungen wie WLAN, Bluetooth oder NFC, wenn Sie diese nicht verwenden. Servieren Sie Cyberkriminellen Ihre Daten nicht auf dem Silbertablett: Schalten Sie die Bluetooth- und WLAN-Funktionen ab, wenn Sie sie nicht benötigen. Andernfalls machen die Funknetz-Verbindungen Ihr Gerät angreifbar.
  • Behalten Sie ihre Geräte stets im Auge und lassen sie diese nie unbeaufsichtigt.
  • Hotel-Safe: Manche Hotel-Safes lassen sich mit der eigenen Kreditkarte sperren. Auch wenn dies praktisch erscheint, ist davon abzuraten. Mit einer simplen Technik können Kriminelle Ihre Kreditkartendaten während des Schließvorgangs stehlen. Nutzen Sie stattdessen die alternativ dazu angebotene PIN-Eingabe.
  • Smartphone: Mobile Daten ausschalten (Roaming-Gebühr), ggf. geeignetes Datenpaket lösen (Roaming-Pakete für das Ausland) cockpit.swisscom.ch (auch im Ausland gratis zugänglich), Clouddienste auf WLAN beschränken, Karten-, Navigation-, Musik-, Film-App usw. offline nutzen, Hintergrundaktualisierungen deaktivieren, Anrufbeantworter (Voicebox, Combox) ausschalten, falls nötig SIM-Karte eines lokalen Anbieters kaufen.

    Bei Fragen melden Sie sich bitte beim ITZ unter 043446 2121 oder per E-Mail an service.itz@zhdk.ch
Überprüfung Ihrer Zugangsdaten
Auf der Webseite ';--have i been pwned? können Sie prüfen, ob Ihre Zugangangsdaten gestohlen wurden. Wird Ihr Account gelistet - Passwort vom betroffenen Konto sofort ändern!
  • Unter ITZ-StatusNews finden Sie die aktuellen Verfügbarkeiten der wichtigsten IT-Dienste an der ZHdK.

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