Praktiken des Denkens - Symposium

Durch welche Praktiken denken wir? Ausgehend von unterschiedlichen Konzepten des Denkens werden im Rahmen des Symposiums „Praktiken des Denkens“ verschiedene Konzepte des Denkens (Reflexion, Gedankenspiel, Begriffserfindung, Komposition, Bewegung etc.) und damit korrelierte Ausdrucksformen (akademische Textproduktion, Essayistik, Aphoristik, Konzeptkunst, Performance etc.) im Zusammenhang und entlang von Beispielen aus Philosophie, Kunst, Performing Arts, Musik und Literatur diskutiert. Dabei soll insbesondere auch das Verhältnis zwischen Denkpraxis und Theoriebildung zur Sprache kommen.

Am ersten Tag sollen in verschiedenen Panels Einzelpositionen zu den genannten Konzepten und Ausdrucksformen in Impulsreferaten vorgestellt und diskutiert werden. In Workshops soll es dann am zweiten darum gehen, eine Topographie von Praktiken des Denkens zu entwickeln und miteinander Formate zu überlegen, durch welche aus dieser Topographie heraus konkrete Artikulationsweisen (textlich, in verschiedenen künstlerischen Medien) für eine ästhetische Theorieproduktion entstehen können.

Die Veranstaltung ist Auftakt einer Reihe von Aktivitäten einer neuen departementsübergreifenden Themenachse „Ästhetische Theoriepraxis“ und wird unterstützt von Z+.

Programm

Dienstag, 10. November
13:00   Eröffnung & Einführung
13:30   Konzepte des Denkens I – Input Michaela Ott / Moderation Dieter Mersch
14:45   Pause
15:00   Konzepte des Denkens II – Input Kathrin Busch / Moderation Hayat Erdogan
16:15   Pause
16:30   Konzepte des Denkens III – Input Anke Haarmann / Moderation Giaco Schiesser
17:45   Pause
18:00  Konzepte des Denkens IV – Inputs der Veranstalter; Diskussion
19:15  Bildung von Arbeitsgruppen für den Folgetag

Mittwoch, 11. November
09:30   Arbeitsgruppenphase I
11:00   Pause
11:15   Arbeitsgruppenphase II
12:15   Präsentation der Arbeitsgruppenergebnisse, Diskussion
13:15   Ende der Veranstaltung